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Peter-Abel-Preis der VDCO

Optometrie und Kontaktlinsenoptik im Fokus

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Die Vereinigung Deutscher Contactlinsen-Spezialisten und Optometristen (VDCO) e.V. schreibt in diesem Jahr zum 26. Mal den Peter-Abel-Preis aus. „Kaum ein anderer hat unseren Augenoptiker-Beruf geprägt wie Peter Abel. Viele Errungenschaften in Ausbildung und Berufspolitik wurden durch ihn initiiert und verwirklicht. Dies war nur möglich, indem er ständig über seinen persönlichen und betrieblichen Horizont hinaussah, indem er sich unter seinen Beruf mehr vorstellte als den täglichen Kampf um das eigene Auskommen. Dazu gehören viel Kraft, Engagement und Durchhaltevermögen, manchmal auch ein dickes Fell, aber auch ein Blick für die Realitäten und das langfristig Notwendige.“ Der zu Ehren Peter Abels vergebene Preis ist ausgeschrieben für aktuelle wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Optometrie, Kontaktlinsenoptik sowie Physiologie des Auges. Die eingereichte Arbeit muss zur Erlangung des Doktor titels / Ph.D. geführt haben. Die Gewinnerarbeit wird sich durch Aktualität, wissenschaftliche Recherche und Innovation auf dem Forschungsgebiet auszeichnen.

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Preisübergabe des Peter-Abel-Preises in Hannover an Sebastian Marx (links) und Wolfgang Sickenberger (rechts), stellvertretend für die CLASS Study Group. Sie gewannen mit dem Thema „Impact of meibomian gland atrophy on contact lens comfort: a pilot study“ den Peter-Abel-Preis 2019.

Der Peter-Abel-Preis wird in diesem Jahr zum zweiten Mal von der Rodenstock GmbH mit einem außerordentlich großzügigen Preisgeld gesponsert und ist mit 4.000 Euro dotiert. Die Preisvergabe findet am 8. Oktober 2022 in Osnabrück bei der Jahrestagung der VDCO im Rahmen der SICHT.KONTAKTE 2022 statt und wird geehrt mit einem Vortrag zum preisgekrönten Thema. Ehemalige Preisträger sind unter anderen Neema Ghorbani Mojarrad, Ph.D., Prof. Lyndon Jones, Ph.D., Prof. Nathan Efron, Ph.D, Stefan Bandlitz, Ph.D. und Dr. Andreas Berke. Die VDCO fördert seit 1995 aktiv die Forschung im Bereich der Kontaktlinsen und Optometrie durch den Anreiz des international ausgeschriebenen Peter-Abel-Preises. Als Innovationsführer für biometrisches Sehen steht Rodenstock mit seiner Philosophie B.I.G. VISION FOR ALL – Biometric Intelligent Glasses – für einen Paradigmenwechsel bei individuellen Gleitsichtgläsern. Wie auch im Vorjahr unterstützt Rodenstock den Peter-Abel-Preis sehr gerne weiterhin, um junge Talente zu fördern, aber auch, da die Erkenntnisse aus der Wissenschaft essenziell bei der Entwicklung neuer Innovationen sind. Bewerber*innen reichen die fertige Dissertation beziehungsweise alle zugehörigen Paper, die zur Erlangung des Doktorgrades / Ph.D. vor maximal zwei Jahren geführt haben, bis zum 10. Juli 2022 ein. Eine international aufgestellte, unabhängige Jury wird alle eingereichten Arbeiten, die den Anforderungen entsprechen, bewerten.

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Neema Ghorbani Mojarrad, Ph.D. hat mit seiner eingereichten Arbeit „Genetic Prediction of Myopia“ den Peter-Abel-Preis 2021 gewonnen.
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Dr. Janine Rolfs gewann den Peter-Abel-Preis 2018 mit ihrer Arbeit zum Thema „Veränderungen der Cornea bei neurodegenerativen Erkrankungen“.

Anforderungen


• Themenbereich: Optometrie, Kontaktlinsenoptik, Physiologie des Auges
• Dateiformat: Adobe PDF
• per Mail eingereicht bis zum 10. Juli 2022
• Vortrag am 8. Oktober 2022 in Osnabrück in Deutsch oder Englisch (die Reisekosten für eine Person werden übernommen)

Die VDCO e.V. und Rodenstock GmbH wünschen viel Erfolg!